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Farn

Pellaea

Pellaea rotundifolia

Pellaea ist eine wedelbildende Zierfarn‑Gattung, die helles, aber nie direktes Licht und gleichmäßig feuchtes, humoses Substrat schätzt. Temperaturen zwischen 18–28 °C und eine höhere Luftfeuchte (50–70 %) fördern gesundes Wachstum. Achte auf gute Drainage, kalkarmes Wasser und sparsame Düngung von März bis September; Staunässe und trockene Luft sind die häufigsten Pflegeprobleme.

Mittlerer Pflegeaufwand
Foto von Pellaea (Pellaea rotundifolia).

Pellaea (Pellaea rotundifolia) | Foto: Daderot / Wikimedia Commons / Public domain

Kurzprofil

Redaktionelle Richtwerte

Pflegeaufwand
Mittel
Licht
Hell, indirekt
Wasserbedarf
Mittel
Luftfeuchtigkeit
Mittel
Größe
Klein (bis ca. 30 cm)
Wuchsform
Rosette

Haustiere: Für Katzen oder Hunde giftig bzw. reizend. Außer Reichweite von Haustieren aufstellen.

Steckbrief

Alles Wichtige auf einen Blick

Standort

Ein heller Platz ohne pralle Mittagssonne eignet sich gut.

Licht

Helles, indirektes Licht; im Schatten wächst der Farn weniger kräftig.

Temperatur

Etwa 16 bis 24 °C sind passend; vor starker Kälte schützen.

Luftfeuchtigkeit

Normale Raumluft genügt; besondere Maßnahmen für höhere Luftfeuchte sind nicht nötig.

Gießen

Gieße mäßig, sobald die obere Substratschicht angetrocknet ist, und vermeide Staunässe.

Substrat & Topf

Humoses, lockeres und feuchtigkeitsspeicherndes Farnsubstrat.

Pflegeaufwand

Mittlerer Pflegeaufwand

Düngen

Von März bis September sparsam alle 2–4 Wochen mit Grünpflanzendünger.

Passt diese Pflanze zu mir?

Die Entscheidungshilfe

Gut geeignet, wenn …

  • dein Platz hell ist, aber ohne dauerhafte pralle Mittagssonne
  • du wenig Platz hast, zum Beispiel auf Fensterbank oder Regal

Weniger geeignet, wenn …

  • dein Platz sehr wenig Tageslicht bekommt
  • Katzen oder Hunde die Pflanze anknabbern könnten

Du willst es genauer wissen? Der Pflanzen-Navigator und der Standort-Check bewerten deine Situation.

Diese Pflanze findest du in den Auswahlen:KleinHell, indirekt

Gut zu wissen

  • Wuchsform: Wedelbildende, nicht blühende Sporenpflanze.
  • Herkunft: Neuseeland, wächst dort auf Felsen und in lichten Wäldern.
  • Temperatur: normale Wohnraumtemperatur
  • Aufstellort: Fensterbank
  • Topfgröße: Topf dem Wurzelballen anpassen; beim Umtopfen 2–4 cm größer.
  • Vermehren: Teilung
  • Überwintern: Bei etwa 12 bis 18 °C hell aufstellen und sparsamer gießen, ohne den Wurzelballen austrocknen zu lassen.
  • Auch bekannt als: Pellaea; Handels- und Sortennamen können abweichen.

Pellaea im Überblick

Pellaea (Pellaea rotundifolia) sind nicht blühende Sporenpflanzen aus der Familie Pteridaceae, die sich durch gefiederte Wedel auszeichnen. Die genaue Herkunft ist artabhängig, typischerweise finden sich verwandte Arten in feuchten, schattigen Wäldern. In Zimmerkultur variiert die Wuchshöhe stark (von etwa 30 cm bis zu 3 m je nach Art). Das Wachstum ist bei Wärme, ausreichendem Licht und Nährstoffen mittel bis schnell. Der Pflegeaufwand gilt als mittel; konstante Feuchte und erhöhte Luftfeuchte sind wichtig.

Standort

Pellaea rotundifolia stammt aus Neuseeland und wächst kompakt mit rosettenartig angeordneten Wedeln, die aus rundlichen, eher festen Fiederblättchen bestehen. Ein heller Platz mit indirektem Licht fördert einen dichten Wuchs; direkte Mittagssonne kann die Blätter schädigen. Zu dunkle Standorte sind ungeeignet und können das Wachstum schwächen. Normale Raumluft reicht aus, sodass du den Farn nicht regelmäßig besprühen musst.

Substrat und Topf

Ein lockeres, humushaltiges Substrat, das Wasser kurz speichert und überschüssige Feuchtigkeit rasch abführt, passt zu Pellaea rotundifolia. Das flach wachsende Rhizom braucht keine tiefe Erdschicht und sollte beim Einsetzen nicht tief vergraben werden. Ein eher flacher, nicht übergroßer Topf mit Abzugslöchern verhindert, dass Wasser im Wurzelbereich stehen bleibt. Eine Drainageschicht ersetzt die Abzugslöcher nicht.

Richtig pflegen

Gießen

Halte das Substrat mäßig feucht, aber nicht dauerhaft nass. Prüfe vor dem Gießen die obere Schicht und gib Wasser, wenn sie leicht angetrocknet ist. Die festen, rundlichen Fiederblättchen vertragen kurze Trockenphasen besser als anhaltende Staunässe, dennoch sollte der Wurzelballen nicht vollständig austrocknen. Lass überschüssiges Wasser aus Übertopf oder Untersetzer ablaufen.

Düngen

Während des aktiven Wachstums im Frühjahr und Sommer kannst du sparsam düngen, damit der Farn neue Wedel bildet, ohne dass sich Salze im Substrat anreichern. Im Herbst und Winter wächst er meist langsamer; dann düngst du deutlich weniger oder pausierst, solange kein neues Wachstum zu sehen ist.

Umtopfen

Topfe den Farn im Frühjahr um, wenn das Rhizom den Topf weitgehend ausfüllt oder Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen. Wähle nur einen wenig größeren, eher flachen Topf und lockere den Wurzelballen vorsichtig, denn das Rhizom wächst vorwiegend seitlich. Setze es nicht tiefer als zuvor ein.

Schneiden und Blattpflege

Ein Formschnitt ist bei der kompakten Rosette nicht nötig. Entferne vollständig vertrocknete oder beschädigte Wedel mit sauberem Werkzeug nahe ihrer Basis, ohne das Rhizom zu verletzen. Abgestorbene Wedel kannst du regelmäßig herausnehmen, damit zwischen den Blattstielen Luft zirkuliert.

Jahresrhythmus

Im Frühjahr beginnt Pellaea rotundifolia meist stärker zu wachsen; helles, indirektes Licht unterstützt dann die Bildung neuer Wedel. Während des Sommers hältst du das Substrat gleichmäßig leicht feucht, lässt die Oberfläche aber zwischen den Wassergaben etwas abtrocknen. Im Herbst und Winter verlangsamt sich das Wachstum häufig, daher wird weniger gegossen und das Düngen reduziert oder ausgesetzt. Ein heller Platz bei normaler Zimmertemperatur bleibt passend.

Vermehren

Die Vermehrung gelingt durch Teilung des Rhizoms, am besten im Frühjahr beim Umtopfen. Nimm die Pflanze vorsichtig aus dem Topf und trenne das Rhizom so, dass jedes Teilstück eigene Wurzeln und mehrere gesunde Wedel besitzt. Setze die Teilstücke in passende, eher flache Töpfe und halte das Substrat zunächst gleichmäßig leicht feucht, aber nicht nass. Stelle sie hell und indirekt beleuchtet auf.

! Die drei häufigsten Pflegefehler

  1. Zu viel Wasser im Topf

    • Symptom: Wedel vergilben oder werden schlaff, während das Substrat lange nass bleibt.
    • Ursache: Staunässe schädigt die Wurzeln und das Rhizom.
    • Gegenmaßnahme: Lass überschüssiges Wasser ablaufen und gieße erst, wenn die Oberfläche leicht abgetrocknet ist.
  2. Zu dunkler Standort

    • Symptom: Der Farn bildet nur wenige neue Wedel und wirkt zunehmend locker.
    • Ursache: Zu wenig Licht schwächt das Wachstum der kompakten Rosette.
    • Gegenmaßnahme: Stelle die Pflanze an einen hellen Platz mit indirektem Licht.
  3. Substrat dauerhaft ausgetrocknet

    • Symptom: Wedel rollen sich ein, werden trocken und verlieren ihre Farbe.
    • Ursache: Längere Trockenheit lässt den Farn trotz seines nicht übermäßigen Wasserbedarfs welken.
    • Gegenmaßnahme: Gieße gründlich und lasse danach überschüssiges Wasser vollständig ablaufen.

Sicherheit für Menschen und Haustiere

Für Menschen: Reizend bis giftig bei Verzehr; Pflanzensaft kann Haut und Schleimhäute reizen. Für Katzen und Hunde gilt die Pflanze als giftig bzw. reizend und kann zu Beschwerden im Maul-, Magen- und Darmbereich führen. Lass Haustiere nicht an der Pflanze knabbern und hole bei Verdacht auf Aufnahme tierärztlichen Rat ein. Stelle die Pflanze für kleine Kinder unzugänglich auf.

Häufige Fragen

Wie oft muss ich meine Pellaea gießen?

Gieße mäßig, sobald die obere Substratschicht angetrocknet ist, und vermeide Staunässe.

Welcher Standort ist ideal für Pellaea?

Ein heller Platz ohne pralle Mittagssonne eignet sich gut.

Wie erhöhe ich die Luftfeuchtigkeit richtig?

Normale Raumluft genügt Pellaea rotundifolia; regelmäßiges Besprühen ist nicht nötig.

Wann sollte ich umtopfen?

Im Frühjahr, wenn der Topf stark durchwurzelt ist. Wähle nur einen um 2–4 cm größeren Topf und frisches humoses Substrat.

Ist Pellaea gefährlich für Haustiere?

Für Katzen und Hunde gilt die Pflanze als giftig bzw. reizend und kann zu Beschwerden im Maul-, Magen- und Darmbereich führen. Lass Haustiere nicht an der Pflanze knabbern und hole bei Verdacht auf Aufnahme tierärztlichen Rat ein.

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